Singende Steine. Von versteinerten Psalmen und dem Klang des Schweigens

Die Kapitelle im Kreuzgang der Benediktinerabtei Cluny, einem der bedeutendsten religiösen Zentren des Mittelalters, bergen eine Sensation: finden sich doch dort Abbildungen von Musikinstrumenten mit zugeordneten Inschriften, die eindeutig auf die acht Psalmtöne und deren Wirkung auf das menschliche Gemüt hinweisen!

Das montalbâne Ensemble spürt mit Gesängen der europäischen Gregorianik diesen Verbindungen nach und begibt sich auf die Spuren der Mönche, die Zeit ihres Lebens in den Kreuzgängen romanischer Klöster wandelten und meditierten. Ob sie dabei innerlich sangen? Ob ihnen die steinernen Bilder, die sie tagtäglich sahen, geistige Anregung waren? Wir können das heute nur vermuten.

Freuen Sie sich auf ein bewegtes Konzert, das mit den Dimensionen und Proportionen der beeindruckenden Portenser Klosterkirche spielt. Hierbei wird jedem Psalmton ein Instrument und eine besondere Stimmung zugeordnet.

 

montalbâne Ensemble (Schloss Goseck)

Susanne AnsorgFidel, Rebec, Psalterium, Citole, Glockenspiel

Cora SchmeiserGesang, Symphonia, Klangschalen

Sebastian PankGesang, Harfe, Flöte

Michael SchaffrathGesang

Robert WeinkaufGesang

Dietrich ZöllnerGesang, Fidel, Triangel

 

(Foto: Stefanie Stirnweiss)

 

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